Aktuelles

24 Okt 2023

Admin1

Wo erhalte ich die gelben Säcke?
Sie können die gelben Säcke am Gemeindeamt in Dürnkrut, Schlossplatz 1, 1. Stock, Sekretariat Zimmer 3, persönlich abholen (während der Öffnungszeiten). Im Dezember 2023 werden die gelben Säcke von den Mitarbeitern des Bauhofs wieder ausgetragen. Bei Fragen oder Unklarheiten kontaktieren Sie uns: 02538 80562 oder m.krschka@duernkrut.gv.at.

AB INS GELBE:
Neue Verpackungssammlung - eine INFORMATION des G.V.U. für den Bezirk Gänserndorf:

Ab 2023 können in Niederösterreich alle Verpackungen, außer Glas und Papier, über den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne entsorgt werden. Das bringt ein einheitliches System für alle Niederösterreicher und mehr Wertstoffe für den Recycling-Kreislauf.

Die Grundlage dafür bilden neue rechtliche Bedingungen. Im Rahmen des europäischen Kreislaufwirtschaftspaketes wurden neue Vorgaben für das Recycling von Verpackungskunststoffen geschaffen, wonach diese bis 2025 zu 50 Prozent zu recyceln sind. Um dies zu gewährleisten, schreibt das Klimaministerium mit 1. Jänner 2023 die Sammlung aller Kunststoffverpackungen im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne vor.

Spätestens 2025 müssen auch alle Metallverpackungen ins „Gelbe“. Niederösterreich geht voran und erfüllt beide Vorgaben mit nur einer Umstellung. Das bedeutet, dass zukünftig z. B. PET-Flaschen, Shampooflaschen, Joghurtbecher, Wurst- und Käseverpackungen, Getränke- und Konservendosen, Getränkekartons und Styroporverpackungen gemeinsam gesammelt werden. Die Wertstoffe werden nach der Sammlung getrennt, im Anschluss vorbehandelt und für das Recycling vorbereitet.

Informationen zur Umstellung:

Nützliche Informationen zur Umstellung finden Sie auf der Webseite des G.V.U. Bezirk Gänserndorf unter www.umweltverbaende.at/gaenserndorf und auf www.insgelbe.at. Mit dem Trenn-ABC unter www.trennabc.at brauchen Sie nur den gewünschten Wertstoff eingeben und der richtige Entsorgungsweg wird sofort angezeigt.

Mehr Abholungen:

Die Abholung der Gelben Säcke erfolgt künftig alle vier Wochen. Die Rolle bei der Erstverteilung enthält 13 Säcke. Bei Bedarf kann man sich eine weitere Rolle am Gemeindeamt abholen.

Was kommt ins Gelbe?

- Alle Verpackungen, außer Glas & Papier
Alle Verpackungen, außer Glas und Papier, kommen ab 1. Jänner 2023 in den Gelben Sack bzw. in die Gelbe Tonne.

- Verpackungen aus Kunststoff:  z. B. Joghurtbecher, Aufstrich- oder Butterbecher, Fleischtassen, Wurst- und Käseverpackungen, Plastik-Tragetaschen, Blisterverpackungen von Tabletten etc.

- Kunststoffverpackungen Hohlkörper: z. B. PET-Flaschen, Verpackungen für Wasch- und Reinigungsmittel, Shampooflaschen, Speiseöl-Kunststoff-Flaschen, etc.

- Verpackungen aus Materialverbund: z.B. Milch-/Getränkekartons, Chipsverpackungen, Tiefkühlverpackungen, Fertigsuppenbeutel, Instantkaffeedosen etc.

- Verpackungen aus Metall und Aluminium: z. B. Getränke- und Konservendosen, Konservendeckel, Kronkorken, Deckel von Milchprodukten, Deckel von z.B. Marmeladegläsern, Tuben beispielsweise von Senf, Menüschalen aus Aluminium etc.

- Verpackungen aus Styropor: z. B. Styroporchips, Styroportassen etc.

- Verpackungen aus Textil: z.B. Baumwollsackerl für beispielsweise Reis, Juteverpackungen etc.

- Verpackungen aus Holz: z.B. kleine Obststeigen, Tortenschachteln aus Holz etc.

- Verpackungen aus Porzellan, Keramik, Ton und Steingut: z.B. Kosmetiktiegel, Tongefäße für Käsefondue etc.

- Verpackungen aus Kork: z.B. Flaschenverschlüsse etc.

- Verpackungen aus biologisch abbaubaren Materialien: z.B. Folien oder Schalen aus Maisstärke, „Bio-Kunststoffverpackungen“ etc.

Nicht ins Gelbe kommt:

Restmüll, Verpackungen mit Restinhalt, Spielzeug, Haushaltswaren, Gartengeräte, Werkzeugteile, Papier- oder Kartonverpackungen, Glasverpackungen, Problemstoffe, Elektrogeräte, Agrarfolien, Silonetze etc.

Sammel-Tipps:

Helfen das Recycling zu erleichtern
Um das Recycling der Wertstoffe zu erleichtern, hier einige Tipps für die Sammlung im Gelben Sack bzw. der Gelben Tonne.

Grundsätzlich werden nur leere Verpackungen gesammelt. Für das Recycling ist das Auswaschen nicht notwendig, da die Verpackungen beim Recyclingprozess gereinigt werden. Aus hygienischen Gründen für die Sammlung Zuhause ist das Auswaschen allerdings zu empfehlen.

Unterschiedliche Materialien trennen
Auch wenn sowohl der Joghurtbecher als auch der Aludeckel des Bechers im Gelben Sack bzw. in der Gelben Tonne gesammelt werden, sollte der Deckel vom Becher entfernt werden. Denn nur so können die verschiedenen Materialien in der Sortieranlage getrennt werden und dem entsprechenden Recyclingprozess zugeführt werden.

Der Plastikverschluss von der Plastikflasche muss nicht abgenommen werden. Hier empfiehlt es sich, den „Knick-Trick“ anzuwenden: Also die Luft aus der Flasche rausdrücken, zusammenknicken und wieder verschließen. So spart man Platz im Gelben Sack.

Kein „Hineinstopfen“
Natürlich erschwert auch das „Hineinstopfen“ von anderen Materialien in Bechern bzw. in Dosen die Sortierung. Auch das Stapeln von Joghurtbechern und Ähnlichem führt dazu, dass es aufgrund des Gewichts bei der Sortierung mit dem Druckluftverfahren zu Fehlwürfen kommen kann.

 

18 Okt 2023

Admin1

PRESSEINFORMATION des NÖ Straßendienstes:

(Dürnkrut, 18. Oktober 2023)

Arbeiten für Radwegverbindung Ebenthal - Waidendorf sind großteils abgeschlossen.

Die Marktgemeinde Dürnkrut hat in Zusammenarbeit mit dem Land NÖ eine Radwegverbindung zwischen Ebenthal und Waidendorf errichtet.

Am 18. Oktober 2023 gaben LAbg. Dieter Dorner in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer gemeinsam mit Bürgermeister Herbert Bauch und dem Leiter der Abteilung Landesstraßenplanung DI Christof Dauda die neue Radwegverbindung offiziell frei.

Die Gemeinden Dürnkrut, Ebenthal und Velm-Götzendorf sind Mitglieder des Schulverbands. In Dürnkrut befindet sich die Volksschule und die Mittelschule, welche von Schülerinnen und Schülern der drei Gemeinden besucht werden. Die Marktgemeinde Dürnkrut möchte daher die Gemeinden des Schulverbandes mit fahrradtauglichen Radwegen verbinden.

Dazu wurde ein Maßnahmenkonzept ausgearbeitet. Als erste Maßnahme wurde nun die Radwegverbindung von Ebenthal nach Waidendorf, welche sich in 4 Einzelbaumaßnahmen aufteilt, ausgebaut.

Abschnitt 1:  Beginnend bei der KG Grenze Ebenthal / Waidendorf wurde auf einer Länge von rund 450 m ein bestehender Wirtschaftsweg als Radwegverbindung (‚Fahrradstraße) ausgebaut. Der nicht dem Standard für Radverkehrsanlagen entsprechende Weg wurde mit einem neuen Konstruktionsaufbau in einer Breite von 3,0 m mit einem beidseitigen Bankett von jeweils bis zu 0,5 m ausgeführt. Im Anschluss führt der Radweg im Mischverkehr über den Niklasseeweg bis zur Landesstraße L 17.

Abschnitt 2: Südlich der Landesstraße L 17 wurde zwischen dem Niklasseeweg und der Hintausweg ein rund 40 m langer Geh- und Radweg in einer Breite von 3,0 m errichtet. Nach der innerörtlichen Querung der Landesstraße L 17 verläuft die Radwegverbindung wieder im Mischverkehr über die Hintausweg bis auf Höhe eines ursprünglich ungefestigten Wiesenweg Richtung Kellergangl.

Abschnitt 3: Zwischen dem Hintausweg und dem Kellergangl wurde nun auf einer Länge von rund 140 m ein 2,50 m breiter kombinierter Geh- und Radweg mit einem beidseitigen Bankett von bis zu 0,25 m hergestellt. Die bestehende Fußwegbrücke wird für Radfahrerinnen und Radfahrer auf 2,80 m verbreitert.

Abschnitt 4: Dem Kellergangl entlang führt die Radverbindung bis zur Kreuzung mit der Landesstraße L 11 (Brunnhausstaße). Nach der Optimierung der Landesstraßenüberfahrt führt die Radverbindung weiter in östliche Richtung entlang der nördlichen Nebenfahrbahn in Richtung Dürnkrut.

Die Gesamtlänge der Geh- und Radwegverbindung beläuft sich auf rund 630 m.

Die Arbeiten wurden von der Firma Pittel+Brausewetter in einer Bauzeit von rund drei Monaten durchgeführt.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund € 400.000,- wobei 70% vom Land NÖ und 30% von der Marktgemeinde Dürnkrut getragen werden.

Info bezüglich weitere Radwegprojekte:

Im heurigen Jahr werden noch die Bauarbeiten für die Geh- und Radwegverbindung Dürnkrut Zentrum – Apfelweg und für den Abschnitt Waidendorf – Velm-Götzendorf gestartet.

Die Bauumsetzung für den längsten Abschnitt zwischen Waidendorf und Dürnkrut ist für das Frühjahr 2024 geplant.

Personen am Bild von links nach rechts:
Bürgermeister Herbert Bauch, LAbg. Dieter Dorner in Vertretung von LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Vizebürgermeister Stefan Istvanek, DI Christof Dauda (NÖ Straßendient). ("Aktuelles & Veranstaltungen" direkt anklicken, Foto wird angezeigt.)

Kontakt:  AMT DER NÖ LANDESREGIERUNG, Gruppe Straße – ST1 Bürgerinformation
                Ing. Markus Hahn -  Mobil: +43 676 812 60 143, E-Mail: markus.hahn@noel.gv.at

 

10 Okt 2023

Admin1

Information zum NÖ Hundehaltegesetz und zur
NÖ Hundehalte-Sachkundeverordnung 2023, geltend ab 1. Juni 2023

Durch die Novelle des NÖ Hundehaltegesetzes, die am 1. Juni 2023 in Kraft treten wird, sollen weitere Gefährdungen von Personen durch Hunde möglichst vermieden werden.

Als Maßnahmen dafür sind unter anderem neu vorgesehen:
- Meldepflicht für alle ab 1. Juni 2023 neu angeschaffenen Hunde bei der örtlich zuständigen Gemeinde – jedoch mit zahlreichen Ausnahmen (Jagdhunde, Behindertenhunde, etc.)
- Verpflichtender „NÖ Hundepass“ (allgemeine Sachkunde) für Halterinnen und Halter von Hunden vor der Aufnahme einer Hundehaltung ab 1. Juni 2023 – Vorlage des NÖ Hundepasses bei der Meldung des Hundes (mit Nachfrist bis 6 Monate für die Vorlage)
- Einführung einer einheitlichen Haftpflichtversicherung (€ 725.000 pro Hund für Personen- und Sachschäden) für alle Hundehalterinnen und Hundehalter – Vorlage eines entsprechenden Nachweises bei der Meldung eines Hundes bei der Gemeinde
- Übergangsbestimmung: Nachweis der Haftpflichtversicherung bis zum
1. Juni 2025 bei der Gemeinde für vor dem 1. Juni 2023 gehaltene Hunde
- Festlegung einer neuen Obergrenze zur Haltung von Hunden (5 Hunde) in einem Haushalt

Nähere und weitere Informationen auf der Homepage der NÖ Landesregierung:
www.noe.gv.at/noe/Tierschutz/Hundehaltegesetz.html