| Schloß Dürnkrut - Austellung | |
| Das Schloß Dürnkrut wurde wahrscheinlich um 1045, ursprünglich als | |
| Burg erbaut.In einem Besitzverzeichnises des Hochstiftes Freising aus | |
| dem Jahre 1160 wird Dürnkrut erstmals urkundlich erwähnt. | |
| 1188 scheint der aus dem Geschlecht der Kuenringer stammende | |
| Hadmar II als Besitzer von Dürnkrut auf. | |
| Im Jahre 1580 erwirbt Sigmund von Landau die Dürnkruter Burg. | |
| Das damalige Aussehen des Dürnkruter Schlosses ist und durch einen | |
| Stich von Georg Matthäus Vischer aus dem Jahre 1672 bekannt. | |
| NIEDER- und HOCHGERICHTSBARKEIT | |
| Eine wichtige Aufgabe der Grundherren war es, für die | |
| Gerichtsbarkeit zu sorgen. Für leichtere Vergehen | |
| sowie für Zivilsachen - (Streitigkeiten) war das | |
| sogenannte Niedergericht zuständig. Der | |
| Lehensherr ernannte hiefür einen Marktrichter | |
| Ihm zur Seite standen die "Ratsgeschworenen". | |
| Zwei- bis dreimal im Jahr fanden allgemeine | |
| Gerichtsversammlungen statt.(Banntaidinge). | |
| Unter Aufsicht des Lehensherrn hatten alle Besitzer von behausten Gütern teilzunehmen und Recht zu | |
| sprechen. Kapitalverbrechen, die eventuell mit dem Tod zu ahnden waren, mussten jedoch vor das | |
| "Hochgericht". Ursprünglich ein Recht des jeweiligen Landesfürsten. Dürnkrut war nachweislich | |
| seit 1220 Landgericht. Der Grundherr konnte somit Todesurteile aussprechen. | |
| Das Kennzeichen eines " Hochgerichtes" war der Galgen. Er befand sich im Ried "Bauerngebirge" an der | |
| Grenze zu Jedenspeigen (Gerichtsäcker). Die letzte Hinrichtung fand im Jahre 1838 statt. | |
| Vor Vollzug des Gerichtsurteiles war es üblich, den Verurteilten an den "Pranger" zu stellen. | |
| Der Dürnkruter Pranger stammt aus der Zeit um 1695. | |
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Der einheitliche Barockbau besteht aus einem dreijochigen |
| Langhaus, dessen Tonnengewölbe auf korinthischen Doppelpilastern | |
| ( Flachpfeiler mit Basis und Kapitel zur Wandgliederung) ruht. | |
| Der eingezogene rechteckige Chor ist mit einem zweijochigen | |
| Tonnengewölbe (ungegliederte zylindrische Wölbungs- | |
| ausschnitte) ausgestattet. | |
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| Zwischen Jedenspeigen und Dürnkrut befindet sich ein | |
| Gedenkstein aus Granit, der an die Schlacht bei Dürnkrut | |
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und Jedenspeigen am 26. August 1278 erinnert. |
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Museum im Schloß von Herbert Preisl
Museum Führung Tel.: 02538/ 80726
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